Bundesländer

Geschichte der Volkshilfe Niederösterreich

1947-1977

1947 

Am 27. Juni 1947 wird die Volkshilfe Niederösterreich als überparteilicher und überkonfessioneller Verein gegründet. Rosa Helmer wird erste Präsidentin und NR Abg. Ferdinanda Flossmann erste Landessekräterin.

1950 

wird der erste Erholungsurlaub für Kinder organisiert. Alten Menschen bereiten wir eine Weihnachtsfreude mit Lebkuchen und Zucker aus Schweden.

1956 

sorgen wir uns um Notunterkünfte für die Flüchtlinge aus Ungarn (gemeinsam mit der Bundesregierung und anderen Hilfsorganisationen).

1962 

werden die ersten sozialen Dienste eingerichtet. Die Volkshilfe NÖ zählt 24 MitarbeiterInnen für Heimhilfe und Hauskrankenpflege.

1965 

formuliert Hans Czettel die Vision der Sozialgemeinde, in der alte, kranke und behinderte Menschen in ihrer gewohnten Umgebung betreut werden.

1970 

engagieren wir uns für die Idee der Sozialgemeinden.

1978-1997

1980 

wird Ernst Brezovszky Präsident der Volkshilfe NÖ und Ewald Wagner Landeseinsatzleiter. Letzterer erhält Unterstützung von Elfi Fila.

1984 

übernimmt Traude Votruba, Landesrätin für das Sozialwesen, die Präsidentschaft der Volkshilfe NÖ. Gestützt auf das NÖ Sozialhilfegesetz sorgt sie für den Ausbau der sozialmedizinischen Dienste.

1985 

zählt die Volkshilfe NÖ 55 Sozialstationen und 355 MitarbeiterInnen. Richtlinien für die sozialen Dienste treten in Kraft.

1990 

formulieren ExpertInnen das Pflegegeldgesetz - ein Quantensprung in der Sozialpolitik. Unser erstes Kinderhaus geht in Betrieb.

1992 

wird HR Kurt Mittersteger, Generaldirektor der NÖ Gebietskrankenkasse, Präsident der Organisation und der Diplomsozialarbeiter Erich Fenninger Geschäftsführer.

1994 

veranstaltet die Volkshilfe NÖ Enqueten zu den Themen Lebensqualität, Pflege und Betreuung.

1995 

erhalten die MitarbeiterInnen der Volkshilfe NÖ Dienstautos. Die erste integrative Kinderferienaktion in Italien geht erfolgreich über die Bühne.

1996 

beschäftigt die Volkshilfe NÖ 850 MitarbeiterInnen. Damit werden wir zu einem wichtigen Arbeitgeber in Niederösterreich.

1997 

feiert die die Volkshilfe NÖ 50 Jahre. Neue Dienstleistungen werden eingeführt, z.B das Haus- und Gartenservice.

1998-2007

1998 

beschäftigt die Volkshilfe NÖ bereits 1106 MitarbeiterInnen in über 100 Sozialstationen und 22 Kinderhäusern.

1999 

startet die Volkshilfe NÖ die größte Organisationsreform seit ihrem Bestehen. Ziel ist mehr Service, mehr Qualität und noch mehr Kundennähe zu erreichen.

2000 

ist die Struktur- und Organisationsreform abgeschlossen und die gemeinnützige SERVICE MENSCH GmbH als Betriebsgesellschaft gegründet. Von 10 neuen Service Centern in ganz Niederösterreich werden die Angebote der Volkshilfe NÖ gemanagt. Mit einem neuen Telefonsystem sind die KundInnen durch die Eingabe der Postleitzahl ihres Wohnortes direkt mit ihrem Service Center verbunden. Als erstes österreichisches Unternehmen setzt die Volkshilfe NÖ die moderne WAP-Technologie zur Leistungsabrechnung ein.

2003 

übernehmen Mag.(FH) Gregor Tomschizek und Mag. Thomas Eminger die Geschäftsführung der SERVICE MENSCH GmbH.

2004 

wird Prof. Ewald Sacher als neuer Präsident der Volkshilfe NÖ gewählt. Volkshilfe-Vizepräsident Holger Linhart übernimmt den Vorsitz des Aufsichtsrats der SERVICE MENSCH GmbH. Mag. Thomas Eminger wird Geschäftsführer der neu gegründeten Volkshilfe Burgenland GmbH. Mag.(FH) Gregor Tomschizek bleibt weiterhin Geschäftsführer der SERVICE MENSCH GmbH. Rund 1.600 Menschen arbeiten in über 120 Sozialstationen und 50 Kinderhäusern der Volkshilfe NÖ.

2005 

steht die Regionalisierung im Mittelpunkt. Jeder Verwaltungsbezirk erhält eine eigene hauptamtliche Bezirksleitung und ein eigens Bezirksbüro. So sind die MitarbeiterInnen noch näher bei den Menschen, die Hilfe Hilfe benötigen. Die erste Jubiläumsschifffahrt für langjährige MitarbeiterInnen wird organisiert.

2006 

erweitert die Volkshilfe NÖ ihren Fuhrpark um 300 auf 550 Dienstautos. Dies wurde mithilfe eines neuen Finanzierungsmodells - "Fahrwerk" genannt - möglich.

2007 

vergrößert die Volkshilfe NÖ ihre Angebotspalette mit dem Hausfriseur. Die Volkshilfe NÖ zählt mit rund 1.600 hauptamtlichen MitarbeiterInnen in 60 Kinderhäusern und rund 130 Sozialstationen sowie in der Verwaltung und 6.500 Mitgliedern zu den größten Non-Profit-Organisationen des Landes. Ewald Sacher wird bei der Hauptversammlung im November als Präsident bestätigt. Anlässlich des 60-jährigen Bestehens findet eine Feier im Festspielhaus St. Pölten statt.

2008-heute

2008 

startet die 24-Stunden-Personenbetreuung. Hierzu wurde eine eigene Agentur gegründet. Ebenfalls wird das Service der HausFußpflege angeboten.

2010 

Start der Betrieblichen Gesundheitsförderung bei der Gesundheitskonferenz. Die erste Löwenherz-Gala zugunsten des Löwenherz-Fonds geht erfolgreich über die Bühne.

2013 

wird die Kinderbetreuung auf 70 Kinderhäuser ausgeweitet und Prof. Ewald Sacher in der Hauptversammlung als Präsident bestätigt. Die Volkshilfe NÖ setzt im Frühjahr einen Schwerpunkt auf das Thema Pflegegeld, führt Enqueten durch und berät im ganzen Land, damit alle, die pflegebedürftig sind, auch Pflegegeld erhalten.

2014 

wurde die Qualität der Dienstleistungen und des Managementsystems erstmals durch eine externe Zertifizierungsstelle, die Quality Austria, geprüft. Seit 18. Juni freut sich die SERVICE MENSCH GmbH / Volkshilfe NÖ als erste mobile Pflege- und Betreuungsorganisation in Niederösterreich über das international anerkannte ISO 9001:2008-Zertifikat in den Bereichen Seniorenangebote sowie Personalentwicklung und Akademie.
Seit dem Sommer werden die Verwaltungstätigkeiten in fünf Regionalbüros gebündelt. Der erste MitarbeiterInnen-Tag wird organisiert.

2015 

startete die Volkshilfe NÖ / SERVICE MENSCH GmbH aufgrund der Entwicklungen in der arabischen Welt mit der Flüchtlingsbetreuung und eröffnete die ersten Grundversorgungseinrichtungen.

2017 

feiert die Volkshilfe NÖ ihr 70-jähriges Bestehen im Rahmen des MitarbeiterInnen-Tages mit 800 TeilnehmerInnen. Im gleichen Rahmen ging auch die Hauptversammlung über die Bühne. Präsident Prof. Ewald Sacher verlängert seine Amtsperiode um 5 Jahre.

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